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Blutschwämmchen
Ein Blutschwämmchen (Hämangiom) ist ein gutartiger Tumor der Blutgefäße. Es entsteht auf Grund einer Wucherung von Zellen der Gefäßinnenwand (Endothelzellen) und zeigt sich als Erbs- bis faustgroßer, rotblauer, meist deutlich begrenzter, flacher bis kugeliger, weicher Gefäßtumor in oder unter der Haut.
Zum Teil schon bei Geburt sichtbar oder kurz danach auftretend verursacht Im Allgemeinen bis auf kosmetische Beeinträchtigungen keine Beschwerden.
Obwohl sich alle Hämangiome früher oder später zurückbilden, ist es nur sehr selten ratsam diesen Vorgang einfach abzuwarten. Zum einen ist das kosmetische Ergebnis am Ende der Rückbildungszeit nicht immer befriedigend, zum anderen erspart die frühzeitige Behandlung u.U. spätere, aufwändigere Operationen. Ein weiteres Argument für eine frühzeitige Behandlung ist, dem betroffenen Kind Hänseleien in Kindergarten und Schule zu ersparen.
Therapie
Zur Therapie stehen vor allem die folgenden zwei Methoden zur Verfügung:
- Die sogenannte Kontaktkryotherapie (Vereisung). Dabei wird ein mit flüssigem Stickstoff durchflossener Metallstempel für ca. 10 Sekunden auf das betroffene Hautareal gesetzt. Die Prozedur ist fast schmerzfrei und erfordert keine Narkose.
- Eine Laserbehandlung. Dabei werden die erweiterten und zahlenmäßig vermehrten Blutgefäße verschweißt.